
Die portugiesische Luftwaffe hat die NATO-Luftpolizei-Mission im Baltikum übernommen und ersetzt ein italienisches Kontingent in einer Operation zum Schutz des Luftraums der Bündnispartner.
Die F-16-Kampfflugzeuge wurden nach Estland verlegt, wo sie nun unter dem integrierten Kommando der Allianz operieren.
Von der Luftwaffenbasis Ämari aus erfüllen die portugiesischen Flugzeuge Aufgaben der schnellen Einsatzbereitschaft (Quick Reaction Alert) und sind bereit, verdächtige Luftaktivitäten in der Nähe des Bündnisgebiets zu überwachen und abzufangen. Die Mission umfasst vier F-16M-Kampfflugzeuge und rund 95 Soldaten, einschließlich technischer und unterstützender Teams.
Nach Angaben des portugiesischen Kommandos ist das Kontingent darauf vorbereitet, gemeinsam mit lokalen Streitkräften und anderen NATO-Staaten zu operieren, wodurch die Zusammenarbeit und die regionale Sicherheit gestärkt werden. Die kontinuierliche Präsenz verschiedener Nationen ist eine der Säulen des kollektiven Verteidigungssystems der Allianz.
Dies ist Portugals neunte Teilnahme an der Operation und das zweite Mal, dass das Land die estnische Basis als Stützpunkt nutzt. Die Mission im Baltikum gilt als strategisch, da Estland, Lettland und Litauen über keine eigene Jagdflugzeugflotte verfügen und auf die Unterstützung von Verbündeten angewiesen sind, um den Schutz ihres Luftraums sicherzustellen.
Quelle: UK Defence Journal | Foto: X @NATO_AIRCOM | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft
NATO’s Air Policing and enhanced Air Policing missions continue to ensure the security of NATO airspace across the eastern flank.
🇱🇹 Spanish EF-18s conclude Baltic Air Policing in Šiauliai. 🇫🇷 Rafales take over, supported by 🇷🇴 assets under #NATO eVA Eastern Sentry.
🇪🇪 🇮🇹… pic.twitter.com/s0p08p6w5t— NATO Air Command (@NATO_AIRCOM) April 1, 2026
